Kreisgruppe Wonnegau
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Pressemitteilung vom 27. Juli 2026

BUND Osthofen: Klima-Bäume 2026 und Trinkwasserbrunnen 

Ab Oktober 2026 werden wir mit den Baumpflanzungen für die Osthofener Klima-Bäume 2026 beginnen. Dank der Baumspenderinnen und Baumspender werden wir dann über 100 Bäume seit dem Start der Initiative in 2023 im Osthofener Stadtgebiet gepflanzt haben. Dank der guten Zusammenarbeit mit dem städtischen Bauhof werden die größeren Bäume wie z.B. zwei Platanen an prominenter Stelle im Stadtbereich durch den Bauhof gepflanzt. Vielen Dank an dieser Stelle an die städtischen Bediensteten, die mittlerweile einen Riesenanteil am Erfolg dieser Initiative haben und mit der Pflege des „städtischen Grün“ schon ein riesiges Pensum zu erledigen haben. Im Stärkmühlweg werden einige Pflanzlücken geschlossen und abgestorbene Bäume mit Pyramiden-Hainbuchen ersetzt. Natürlich werden wir auch wieder am Seebach nachpflanzen und an der Ladestraße sowie am Scate-Park mit einigen Bäumen für mehr Schatten sorgen.

Apropos Trinkwasserbrunnen:

Der BUND steht für Nachhaltigkeit, weshalb wir uns auch für einen Trinkwasserbrunnen am Albert-Fischer-Platz eingesetzt hatte. Auch unser Gesundheitsamt begrüßt die Einrichtung eines öffentlichen Trinkwasserbrunnens ausdrücklich, da damit ein wichtiger Beitrag zum Schutz der Bevölkerung bei zunehmender Hitzebelastung geleistet wird. Insbesondere vor dem Hintergrund des Klimawandels und der damit verbundenen Zunahme von heißen Tagen und Hitzewellen gewinnen niedrigschwellige, kostenfreie Trinkwasserangebote im öffentlichen Raum zunehmend an Bedeutung.

Die Flut der Plastikflaschen:

In Deutschland werden stündlich fast 1,9 Millionen Einweg-Plastikflaschen verbraucht. Das sind rund 16,4 Milliarden Plastikflaschen im Jahr. Im Durchschnitt verbraucht jeder Deutsche jährlich fast 200 Einweg-Plastikflaschen. Nach wie vor werden viele Einweg-Plastikflaschen aus Neumaterial hergestellt. Das bedeutet, dass jährlich für die Herstellung von Einweg-Plastikflaschen 360.000 Tonnen Rohöl eingesetzt werden und damit endliche Ressourcen. Zudem werden die Einwegflaschen im Vergleich zu Mehrwegflaschen oft über längere Distanzen transportiert, wodurch höhere CO2-Emissionen und damit eine stärkere Klimabelastung erfolgt.

Die Verwendung einer eigenen Mehrwegflasche und das Abfüllen von Leitungswasser an Refill-Stationen oder Trinkwasserbrunnen, können deshalb einen Beitrag zur Ressourcenschonung und zum Klimaschutz leisten. Ganz nebenbei schont man übrigens auch seinen Geldbeutel.

Sponsoren:

Einige Sponsoren haben schon eine Spende für den Trinkwasserbrunnen geleistet, um die Finanzierungslücke für Osthofen hoffentlich vollständig zu schließen. Allen voran unser Ehrenbürger MdB a.D. Klaus Hagemann und seine Frau Lilo. Herzlichen Dank dafür. Spenderinnen und Spender können sich gerne unseren Bürgermeister Thomas Goller oder an den Klima-Manager der Verbandsgemeinde Christian Riede wenden.

Bei Fragen oder Interesse: Ronald Schmitt, BUND Osthofen, ronald.schmitt@bund-rlp.de